Sonntag, den 22. Januar 2012 um 17:43 Uhr
Stefan Matern
TuS Hattingen III – TuS Hattingen IV 2:3 (30:28, 21:25, 14:25, 25:21, 10:15)
Exakt 103 Minuten bot das Nachholspiel zwischen unserer 3. und 4. Damen, wobei Letztere am Ende als die glücklichere Mannschaft vom Feld ging. Dies umso mehr, da wir v.a. im 4. Satz alles getan hatten, um unseren Gegner ins Spiel zu bringen und dieser im 4. und 5. Satz stellenweise das bessere Volleyballspiel zeigten. Als Melanie den Matchball verwandeln konnte, überwog daher bei uns auch die Erleichterung fast schon die Freude.
Bereits der 1. Satz hatte mit 58 Ballwechseln Überlänge. Wir hatten den besseren Start, lagen schnell mit ein paar Punkten in Führung. Dennoch war zu erkennen, dass wir erst einmal nach der Weihnachtspause trainiert hatten. Die Positionen wurden häufig zu langsam eingenommen, Dankebälle wurden nur unsauber aufgebaut und manche Punkt-Gelegenheit liegengelassen. Mit 20:17 gingen wir in die Zielgerade hatten dann auch mehrere Matchbälle, die jedoch von der 3. Damen immer wieder mit großem Einsatz abgewehrt wurden. Auf der anderen Seite zeigten wir in der Abwehr zu wenig Disziplin, boten viele Löcher, welche von unseren Vereinskolleginnen immer wieder geschickt anvisiert wurden. Mit 30:28 ging der Satz schließlich an die 3. Damen.
Im 2. Satz kam Hannah, bei der nach ihrem Bänderanriss vor Weihnachten unklar war, ob sie spielten konnte. Es sollte gehen und Hannah bot im Weiteren ein starkes Spiel mit einigen sehr sehenswerten Angriffen, aber v.a. wegen einer sehr sicheren Annahme. Mit 8:1 legten wir einen Traumstart in den 2. Satz hin, ließen die Zügen zwar noch mal schleifen, waren dann aber in den entscheidenden Phasen doch stets die spielbestimmende Mannschaft. Mit 25:21 wurde der Satz gewonnen und der anschließende 3. Satz dann ohne jeden Durchhänger mit 25:14 im Schnelldurchgang auch. Mit der gezeigten Leistung in diesen beiden Sätzen können wir dementsprechend sehr zufrieden sein.
Über den 4. Satz möchte ich am liebsten den Mantel des Schweigens legen. Neun (!) verschlagene Aufgaben, Bälle, die vor die Füße fallen oder ins Netz gepritscht werden. Jetzt machte es sich bemerkbar, dass Ludmilla und Svenia kurzfristig ausgefallen waren und uns kaum Alternativen zum Auswechseln zur Verfügung standen. Der Gegner freute sich über soviel Geschenke und im Nachhinein frage ich mich, wie wir überhaupt zu unseren 21 Punkten gekommen sind.
Umso mehr muss man die Einstellung und die Moral loben, die die Mannschaft dann im entscheidenden 5. Satz zeigte. Gegen einen lautstarken, um jeden Ball kämpfenden und forsch aufspielenden Gegner halten Elena und Co nun selbstbewusst dagegen. Alle Aktionen sind nun wieder entschlossener. Wo zuvor noch überhastet der Ball übers Feld gespielt wurde, wird nun der Mitspieler gesucht. Zudem kommt Kathi Scheffler wieder ins Spiel und kann neue Ideen einbringen. Letztlich sind es dann Kleinigkeiten, die uns beim15:10 den Spielgewinn bescheren.
Die Tabellenspitze ist nach dem Sieg erstmal verteidigt worden, doch drohen in den nächsten Wochen einige personelle Engpässe. Da ist es gut, dass uns mit Franziska Apel ab nächster Woche eine weitere Spielerin zur Verfügung steht
Dank an Martin, Jannis, Sina und Dennis fürs freitägliche schiedsrichten.
Es spielten: Elena Keller, Martina Dawid, Melanie Leitloff, Laura Weidemann, Frauke Kamps, Katharina Scheffler, Hannah Kamps.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 09:53 Uhr
Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 20:36 Uhr
Stefan Matern
Kreispokal 2. Runde: TuS Hattingen IV – TB Höntrop III 0:3 (13:25, 16:25, 19:25)
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Es hätte ein rundum gelungener Abend sein können. Der Wiesel feierte Geburtstag, seine Mannschaft beschenkte ihn mit Kuchen und dem Einzug in die Pokalendrunde und auch wir konnten uns über eine richtig gute Leistung freuen, da wir zumindest stellenweise mit der - zwar nicht immer im Top-Besetzung agierenden aber immerhin doch Bezirksliga-Mannschaft – mithalten konnten. Die Annahme war top, der Block stark - allen voran Melanie und Laura holten wiederholt die gegnerischen Angriffe herunter - und mit großem Einsatz wurde sich in jeden Ball geworfen. Leider waren wir dann öfters zu hektisch, wenn es darum ging, die so geretteten Bälle auch auf die andere Netzseite zu zu befördern. Doch dies sei geschenkt, denn auch so haben wir uns unserer Haut teuer verkauft. Im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu teuer; denn der hohe Einsatz führte gleich zu zwei Verletzungen, wobei noch unklar ist, wie schwer die Bänder von Hannah und Svenia in Mitleidenschaft gezogen wurden. Da auch Frauke und Martina erkrankt waren, mussten wir das samstägliche Ligaspiel gegen die 3. Damen absagen. (Der Dank geht an Anna und die Staffelleiterin für das unkomplizierte Entgegenkommen.) Umso positiver ist daher noch die am Freitag gezeigte Leistung zu bewerten, musste doch etwa Ludmilla über die ungewohnte Außenposition ran. Dem fairen Gegner alles Gute für die Endrunde; Martin, Dennis und Jacqui gebührt der Dank fürs schiedsrichten.
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Es spielten: Elena Keller, Svenia Körner, Martina Dawid, Melanie Leitloff, Laura Weidemann, Ludmilla Ehrlich, Hannah Kamps, Katharina Scheffler
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 22:22 Uhr
Sonntag, den 27. November 2011 um 20:52 Uhr
Stefan Matern
27.11.11 TuS Hattingen IV - FdG Herne V 3:0 (26:24, 25:17, 28:26)
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Das war ein ordentliches Stück Arbeit gegen die junge, agile und sehr bewegliche Herner Mannschaft, die uns mit starken Aufschlägen beschäftigten und zudem in der Abwehr etliche Bälle rausfischten. Am Ende behielten wir dann aber in den entscheidenden Situationen klaren Kopf und konnten die Sätze dann jeweils zu unseren Gunsten entscheiden. Den ersten Satz hatten wir dabei zunächst verschlafen, egal ob Aufschlag oder Angriff alles wurde erstmal außerhalb der Feldmarkierung platziert. Daran schloß sich eine Phase eher harmloser Angriff an, mit denen wir den Gast endgültig ins Spiel brachten und erst so ab dem 15:19 konnten wir allmählich dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Etwas glücklich wurde der 1. Satz dann noch gewonnen (25:23).
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Mit dem 2. Satz (25:17) bin ich insgesamt sehr zufrieden. FdG schenkte uns nichts und wir mussten uns jeden Punkt erarbeiten. Ein paar Aufschlagfehler weniger und der Satz geht zudem noch deutlicher aus. In den anderen Spielelementen gab es aber erfreulich wenig Eigenfehler. Vor allem Hannah konnte in diesem Satz mit sehr guten Annahmen und einigen sehenswerten Angriff glänzen.Â
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Auch der 3. Satz schien lange Zeit ungefährdet, da wir immer 5-6 Punkte Vorsprung hatten. Das Spiel schien sich seinem Ende entgegenzuschleppen, da machten wir es nochmal unnötig spannend. Plötzlich stand der Satz Spitz auf Knopf (auch wenn mir eine plausible Erklärung zu der Redewendung schwerfällt), doch Elena (wie immer generell der ruhende Pol in allen kritischen Momenten) behielt bei den entscheidenden Aufschlägen die Nerven.
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Alles in allem haben wir in dieser Saison inklusive Pokal in vier Spielen erst einen Satz abgegeben, insgesamt gibt es also keinen Grund zu klagen. Annahme und Abwehr waren im Übrigen heute richtig klasse.
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Es spielten: Frauke Kamps, Hannah Kamps, Melanie Leitloff, Laura Weidemann, Ludmilla Ehrlich, Eva Viefhaus, Elena Keller, Martina Dawid
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. November 2011 um 20:55 Uhr
Montag, den 24. Oktober 2011 um 22:26 Uhr
Stefan Matern
TuS Hattingen IV - TSG Sprockhövel 3:1 (25:13, 25:20, 16:25, 25:12)
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Mit neun Spielerinnen gingen wir personell zwar gut ausgestattet ins Pokalspiel, zugleich herrscht aktuell Engpass auf Passgeber-Position, da mit Victoria (unser Beitrag zur Griechenland-Hilfe), Imke (Gießen) und Martina (Gelenk gaputt) gleich drei Zuspielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Zum Glück haben wir mit Svenia ja ein Allround-Talent in den Reihen, die letzte Saison noch Libera spielte, letzte Woche in der Mitte einsprang und heute tadellos zuspielte.
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Von Beginn an entwickelte sich ein eher einseitiges Spiel mit dem erwarteteten Klassenunterschied - das als Fußnote zur Spielklasseneinteilung   . Der 1. Satz war mit 25:13 eine schnelle und klare Angelegenheit und auch der 2. Satz wäre etwas entspannter verlaufen, wenn wir ab 16:9 nicht das Volleyballspielen völlig eingestellt hätten. Angetrieben von starken Aufgaben witterte die TSGlerinnen ihre Chancen, kamen heran und gingen sogar in Führung. In dieser Phase ging nicht viel. Doch v.a. Elena und Eva schafften es, wieder Ordnung in unser Spiel zu bringen. Bei 20:20 ging dann Svenia zum Aufschlag und servierte kaltschnäutzig fünf forsche Aufgaben - davon glaube ich vier direkte Punkte. Soviel zur Liberoposition dieser jungen Frau, mein Herr  .
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Mit dem 2:0-Satzvorsprung im Rücken konnten wir dann etwas experimentieren: Frauke im Zuspiel, Laura nach Außen, dazu noch Ludmilla in ihrem zweiten Einsatz. Zudem dachte ich, dass die Umstellungen auch etwas mehr Konzentration erzwingen würde, die Mitte des 2. Satzes verloren gegangen war. Naja, nur zur Erklärung: 16:25 - das Ergebnis sagt alles. Und ein böser Blick von Mel dazu, ob des zusätzlichen Satzes in der kalten Halle.
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Um das Schiedsgericht nicht weiter zu verärgern, musste der 4. Satz schnell gewonnen werden. Mit einer nun richtig guten Leistung gab es nochmal ein klares 25:12. Großes Lob an Hannah, die einige schöne Angriffschläge im Feld der Sprockhöveler versenkte.
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Alles in allem ein über weite Strecken gutes Spiel von allen Spielerinnen. In der nächsten Runde geht es nun als absoluter Außenseiter gegen die Bezirkliga-Mannschaft von TB Höntrop III.
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Es spielten: Elena Keller, Svenia Körner, Melanie Leitloff, Laura Weidemann, Eva Viefhaus, Ludmilla Ehrlich, Hannah Kamps, Frauke Kamps, Katharina Scheffler.
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Mein Dank geht an Mel, Martin und Jacqui fürs schiedsrichten.Â
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Oktober 2011 um 22:33 Uhr
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