Sonntag, den 10. MĂ€rz 2013 um 19:48 Uhr
Stefan Matern
SVE Grumme V â TuS Hattingen 2:3 (12:25, 23:25, 25:21, 25:11, 10:15)
Sechs Monate und eine halbe Ewigkeit ist es her, da stapfte ich durch die schottischen Berge und wartete auf die Nachricht vom Ausgang des 1. Saisonspiels. Und wartet ziemlich lange, denn der Saisonauftakt dauerte unerwartete fĂŒnf SĂ€tze. Nahezu konsequent, dass wir dann auch zum Saisonende noch mal ĂŒber die volle Distanz gingen. Zum einen wollten wir die tolle Saison noch etwas auskosten, zum anderen wollten die Grummer Damen zeigen, dass sie auch richtig gut Volleyball spielen können. In der Summe ergab sich dann ein richtig packendes Spiel.
Dabei sah es zunĂ€chst so aus als wĂŒrde es eine deutliche Angelegenheit werden. Im 1. Durchgang (25:12) spielten wir hervorragend: Aufschlag-Annahme, Block-Feldabwehr, Zuspiel-Angriff das lief alles ziemlich rund. Besonders erfreulich war die sehr gute Arbeit von Sarina und Melanie auf der langen VI.
Doch Grumme wollte sich so nicht aus der Saison verabschieden und steigerte sich im Weiteren fast von Spielzug zu Spielzug. Setze auf sehr viel Risiko im Aufschlag und drehte damit das Spiel. Dabei konnten wir uns im 2. Satz noch aus dem Spiel heraus behaupten und mit einigen entschlossenen Angriffe von Hannah den Durchgang von 18:21 auf 25:23 fĂŒr entscheiden. Im 3. und 4. Durchgang hatten wir allerdings klar das Nachsehen.
Wenngleich es im 3. Satz noch eine gehörige Portion Eigenbeteiligung hatte, denn zu leichtfertig und bewegungsmuffelig gaben wir nicht nur Punkte her, sondern auch die Ordnung auf dem Feld auf. Mitte des Durchgangs fĂŒhrten wir noch mit 14:12 am Ende waren es 21:25 Punkte. Dazwischen war dann einiges nicht so toll.
Da kann ich erstaunlicherweise eher schon mit dem 4. Satz (11:25)Â leben, denn nun gelang dem SVE alles. 100% Aufschlagrisiko und 99% davon bei uns im Feld, dazu fleiĂig in der Abwehr und mittlerweile auch selbstbewusst im Angriff. Erstmals in dieser Saison war ich dann doch etwas ratlos.
Doch zum GlĂŒck beginnt jeder Satz neu - und Tie-Break können wir. Vero macht mit AufschlĂ€gen Druck, Hannah drischt den Ball ĂŒber AuĂen rein und auch im Block sind wir nun wieder entschlossener. Im Tie-Break sind wir die ganze Zeit vorne und haben uns nun auf die gegnerischen Aufgaben eingestellt. Am Ende macht Melanie â wie es sich fĂŒr eine SpielfĂŒhrerin gehört â im Block die Saison zu. Aufstieg und Meisterschaft, eine feine Sache - wer hĂ€tte das gedacht, damals in den schottischen Bergen.
Es spielten: Hannah Kamps, Veronique van Engeland (AuĂen), Melanie Leitloff, Sarina Krause (Mitte), Frauke Kamps, Svenia Körner (Diagonal), Martina Dawid, Katharina Scheffler (Zuspiel)
P.S. Langsam mĂŒssen wir uns dann einen neuen Namen gewöhnen: "TuS Hattingen III" , wobei 4. Damen ist ja immer auch ein biĂchen LebensgefĂŒhl gewesen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. MĂ€rz 2013 um 19:52 Uhr
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Montag, den 25. Februar 2013 um 00:01 Uhr
Stefan Matern
TuS Hattingen IV â Schwelmer SC 3:2 (25:20, 25:22, 14:25, 25:27, 15:9)
Es dauerte ein paar quÀlend lange Sekunde bevor klar war, dass der Ball auf der Linie und nicht daneben gelandet war, doch dann kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Bereits zwei Spieltage vor Schluss haben wir somit den Aufstieg geschafft. Bis es aber soweit war, waren es 111 intensive Minuten, in denen beide Mannschaften nicht immer ihr bestes Volleyball spielten, zu jeder Zeit aber beherzt um jeden Ball kÀmpften.
Beide Teams setzten von Beginn an auf druckvolle AufschlĂ€ge, die auf beiden Seiten effektiv den Angriffsaufbau erschwerten. So entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der Unterschied war dann ein quantitativer: WĂ€hrend Schwelm mit sechs Spielerinnen plus Libero durchspielte, wobei wir uns allmĂ€hlich auf die Angriffe der GĂ€ste einstellen konnten, konnten wir viele Impulse von der Bank bringen. Am Ende waren es 23 (!) Auswechslungen in den fĂŒnf SĂ€tzen, sodass wir da in jeder Hinsicht von einem Sieg der ganzen Mannschaft sprechen können.
Das Wechselspiel hatte bereits im 1. Satz wunderbar geklappt. Beim 12:14 ist der Wechsel von drei Spielern gleichzeitig vielleicht nicht alltĂ€glich, doch der Rest des Satzes ging mit 13:6 Punkten glatt an uns. Besonders erwĂ€hnenswert erscheint mir da ein sehr schöner Block von Katharina zu sein. Auch Svenia verdient ein Lob fĂŒr gute AufschlĂ€ge und sichere Annahmen in dieser Phase des Spiels.
Auch im 2. Satz gelingt es uns, nachdem wir zunĂ€chst ein paar Punkte hinten dran sind, den Satz im entscheidenden Moment zu drehen. Sarina ist am Netz hellwach und kann sich auch gegen die gröĂeren Mittelangreiferin des SSC behaupten. Am Ende geht der Satz mit 25:22 an uns.
Auf der einen Seite mit der 2:0-SatzfĂŒhrung ist das Ziel greifbar nahe, auf der anderen Seite ist es ein neuerlicher 25-Punkte-Anlauf bis zum erlösenden Satzende. Das dann auch wirklich wie eine Erlösung war, denn in diesem 3. Durchgang (14:25) lief nichts mehr zusammen. Die Schwelmer machten uns nun so richtig nass und unsere Angriffe bestanden zumeist aus VerlegenheitsbĂ€llen und Rettungsaktionen ĂŒbers Netz.
Auch zu Beginn des 4. Durchgangs ist Schwelm oben auf. Druckvolle AufschlĂ€ge drĂ€ngen uns in die Defensive. Annahme und Zuspiel sind hĂ€ufig unprĂ€zise, ĂŒber AuĂen muss dies Vero ausbaden, die vor schwierigen bis unmöglichen Situationen gestellt wird. Zudem wird Melanie in der Mitte einige Male weggeblockt. Da mit Melanie eine unserer wichtigsten Spielerinnen sich nur wenig entfalten kann, mĂŒssen andere in die Bresche springen. Katharina kommt fĂŒr Vero, und sorgt gemeinsam mit Hannah, Frauke und Sarina fĂŒr wichtige Punkte. Bei 18:17 kommt Caroline zum Aufschlag und schlĂ€gt 1,5 Asse zum 20:17. Doch hektisch und ungeschickt geben wir den Vorsprung her. So wĂ€hnt Sarina einen Ball im Aus, der dann noch vor der Linie im Feld landet. Bei 24:23 haben wir einen Matchball, der aber ins Aus segelt. Am Ende erzwingt Schwelm den Satzgewinn.
Also Tie-Break. Und mittlerweile sind wir in solchen Situationen ziemlich cool. Je enger die Situationen sind, desto mutiger spielen wir. So zum Beispiel Vero, die mit tollen AufschlĂ€gen vorangeht, oder Martina, die im 3. und 4. Satz ein kleines Tief hatte, jetzt aber wieder die Verantwortung im Zuspiel ĂŒbernimm, oder Hannah, die mehrfach die Linie runter zum Erfolg kommt. Mit 8:2 geht es zum Seitenwechsel, bei 10:3 scheint alles klar. Dann wird Schwelm wieder stĂ€rker, wittert die letzte Chance. Vero kommt nicht mehr durch. Bei 11:7 wird es langsam eng. Katharina kommt fĂŒr Vero und macht zwei wichtige Punkte. Dennoch ist bei 13:9 noch nicht entschieden. Als letzter Joker kommt Laura zum Aufschlag. Den nĂ€chsten Angriff setzt Schwelm ins Aus, den zweiten Matchball des Tages setzt Laura auf die Linie.
Ein Dank an die vielen Zuschauer, die uns heute morgen trotz widriger Witterungsbedingungen unterstĂŒtzt haben.
Es steigen auf: Dominique Dahlmann, Martina Dawid, Ludmilla Ehrlich, Veronique van Engeland, Caroline Jaschke, Frauke Kamps, Hannah Kamps, Svenia Körner, Sarina Krause, Melanie Leitloff, Katharina Scheffler, Laura Weidemann. Heute nicht im Einsatz: Elena Keller, Franziska Apel, Eva Viefhaus
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Februar 2013 um 10:16 Uhr
Montag, den 18. Februar 2013 um 00:06 Uhr
Stefan Matern
FdG Herne V â TuS Hattingen IV 1:3 (14:25, 11:25, 26:24, 8:25)
Nur 33 Gegenpunkte in drei SĂ€tzen deuten auf einen souverĂ€nen Auftritt gegen den Tabellenletzten hin, der allerdings durch den 24:26-Satzverlust im 3. Durchgang getrĂŒbt wird. In diesem Satz waren wir anscheinend schon wieder auf dem Heimweg. So wurden die ersten fĂŒnf Aufgaben allesamt ins seitliche (!) Aus geschlagen und auch ansonsten hatten wir in Annahme und Abwehr jede Bewegung eingestellt. Irgendwie hatte sich die Herner aber diesen Satz auch fĂŒr ihren unermĂŒdlichen Einsatz verdient. Einerseits kann man sich wegen des verloren Satzes grĂ€men, andererseits kann man auch positiv festhalten, dass wir im 4. Satz mit 25:8 eine passende Antwort gegeben und jeden möglicherweise aufkommenden Unsicherheit couragiert weggewischt haben.
Auch ansonsten war es ein ĂŒberzeugender Auftritt, bei dem Katharina erstmals die Zuspielposition ĂŒbernahm und Caroline Jaschke aus der A2-Jugend erstmals auf Diagonal zum Einsatz kam. Beide machten das hervorragend und fanden sich auf den anspruchsvollen Positionen im 5:1-System auf Anhieb zurecht. Neben den drei Punkten ist somit die wichtigste Erkenntnis, dass wir zwei weitere wertvolle Alternativen fĂŒr die kommenden Spiele haben.
Am kommenden Sonntag (24.02.) kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzweiten, dem Schwelmer SC. Das Spiel findet um 11.00 Uhr in der SpH Lessingstr. statt. Mit einem Sieg können wir den Aufstieg in die Bezirksklasse bereits unter Dach und Fach bringen. Zuschauer sind daher zur UnterstĂŒtzung herzlich eingeladen.
Es spielten: Hannah Kamps, Veronique van Engeland (AuĂen), Sarina Krause, Melanie Leitloff (Mitte), Frauke Kamps, Caroline Jaschke (Diagonal), Katharina Scheffler (Zuspiel), Martina Dawid
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Februar 2013 um 00:08 Uhr
Sonntag, den 27. Januar 2013 um 20:21 Uhr
Stefan Matern
TuS Hattingen IV â SF Niederwenigern 3:1 (21:25, 25:14, 25:16, 25:22)
Das war ein ordentliches StĂŒck Arbeit, da sich Niederwenigern deutlich stĂ€rker als es der Tabellenplatz erwarten lĂ€sst prĂ€sentierte und furios in den 1.Satz startete: 0:8, 3:18 stand es bereits gegen uns, ehe wir uns allmĂ€hlich aus der Lethargie befreien konnten. Umgekehrt hatten wir die SFN-MĂ€dels mit unseren Annahmefehlern und ein paar schwachen Angriffe richtig stark gespielt. Dennoch ist positiv zu sehen, dass wir trotz den RĂŒckstandes ziemlich cool geblieben sind und konsequent unser Spiel gesucht (und letztlich gefunden) haben. FĂŒr den Gewinn des 1. Satzes war dies allerdings ein biĂchen spĂ€t. Zwar holten wir Punkt fĂŒr Punkt auf, doch letztlich sollte es nicht mehr reichen. Immerhin 21:25 nach 3:18 die Tendenz sprach fĂŒr uns.
In den SÀtzen 2 und 3 hatten wir das Geschehen nun auch weitgehend im Griff. Niederwenigern schlug zwar weiterhin sehr gut auf, doch unsere Annahme war bis auf wenige Ausnahmen sehr stabil und so konnte Martina ihre Angreiferinnen immer wieder gut einsetzen. Besonders Hannah kam zu einigen sehr schönen AngriffsschlÀgen. Im 3. Satz gab es noch eine kritische Phase als der Gast zwischenzeitlich auf drei Punkte herankam, doch Ludmilla griff einmal im Block so richtig zu und befreite uns aus dieser schwierigen Situation.
Auch im 4. Satz gab es nur eine kritische Phase â und zwar vom Anfang bis zum Ende des Satzes. Zu keinem Zeitpunkt konnten wir uns absetzen. SFN schlug gut auf, griff energisch an und rettet in der Abwehr viele BĂ€lle. Bei uns war dann doch teilweise etwas zu viel Unordnung im Spiel. Am Ende konnten Hannah, Frauke und Vero wichtige Punkte machen. Denn sind wir ehrlich, gegen die starken SFN-Damen hĂ€tte von uns heute keiner in den Tie-Break gewollt.Â
Trotz des vielleicht nicht absolut glanzvollen Erfolges können wir nicht nur wegen der 2 Punkte zufrieden sein, sondern auch die Leistung v.a. im 2. Satz war schon richtig ordentlich. Da hat vieles deutlich besser zusammen gepasst als in den Spielen zuvor. Ein besonderes Lob geht heute an Frauke, die auf der Diagonalposition ein richtig gutes Spiel gemacht hat.
Mein Dank zudem an Luisa., Caro und Svenja fĂŒrs Schiedsrichten.
Es spielten: Hannah Kamps, Veronique vam Engeland, Katharina Scheffler (AuĂen), Melanie Leitloff, Franziska Apel, Sarina Krause, Ludmilla Ehrlich (Mitte) Frauke Kamps (Diagonal), Martina Dawid (Zuspiel)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Januar 2013 um 20:25 Uhr
Sonntag, den 13. Januar 2013 um 19:47 Uhr
Stefan Matern
TuS Hattingen III â TuS Hattingen IV 0:3 (16:25, 23:25, 25:27)
Unter der Woche schwante mir Böses: Nach den AusfĂ€llen von Elena, Svenia, Ludmilla drohten zunĂ€chst auch noch Martina, Melanie und Franziska zu fehlen, sodass ich bereits einen möglichen Einsatz von Jugendspielern in ErwĂ€gung zog. Am Ende konnten die drei zuletzt genannten doch spielen, dennoch mussten wir zunĂ€chst etwas improvisieren. Frauke spielte erstmals im 1:5-System zu, Katharina spielte erstmals auf Diagonal. Nach einem holprigen Anfang als uns die 3. Damen ordentlich unter Druck setzte und mehrfach hintereinander die Angriffe von Vero entschĂ€rfen konnte, schienen sich meine Bedenken auch zu bestĂ€tigen. Doch allmĂ€hlich fanden wir in unser Spiel, die Annahme kam nun besser nach vorne und Frauke konnte die Angreifer regelmĂ€Ăig gut einsetzen. Entscheidend dann eine Aufschlagserie von Frauke, die das Spiel von 10:13 auf 18:13 zu unseren Gunsten drehte. In dieser Phase konnten sich wiederholt Vero und Franziska in Netzduellen an der Netzkante durchsetzen. Am Ende ging der Satz mit 25:16 doch recht deutlich an uns.
Im 2. Durchgang nun mit Martina und Melanie nominell stĂ€rker aufgestellt als im 1. Satz lagen wir schnell mit 8:2 vorne, konnten die Konzentration aber nicht ganz aufrechterhalten. Der eine oder andere Angriff flog ins Aus oder landete im Netz. Die MĂ€dels aus der Dritten witterten ihre Chance und gingen sogar mit 15:14 in FĂŒhrung. Katharina kam fĂŒr Vero auf AuĂen und machte zwei sehr wichtige Punkte im Angriff. Kopf an Kopf ging es auf die Zielgerade. Am Ende hatten wir wiedermal einen Satz knapp gewonnen.
Mit Blick auf den Spielberichtsbogen bin ich ganz froh, dass ich den 3. Satz nicht in der Halle erleiden musste: 0:7, 4:15, 10:18, 19:23 und dann am Ende doch 27:25 gewonnen. Kompliment meine Lieben, dass ihr in solchen Situationen immer wieder zurĂŒckkommt und bei engen SpielstĂ€nde so stark seid. Ein Blick in die Statistik zeigt: Insgesamt haben wir in dieser Saison bislang 7 SĂ€tze mit 2-Punkte-Vorsprung gewonnen und nur einen mit einem 2 Punkte-RĂŒckstand verloren.
Es spielten (4. Damen): Frauke Kamps, Martina Dawid, Katharina Scheffler (Zuspiel/Diagonal), Sarina Krause, Franziska Apel, Melanie Leitloff (Mitte), Hannah Kamps, Veronique vam Engeland, Dominique Dahlmann (AuĂen)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Januar 2013 um 19:55 Uhr
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